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Wenn die Angst zu groß wird …

Inspiration für zwischendurch:

Uns wird gerne gesagt, wir sollten uns nicht so anstellen, einfach weitermachen – auch wenn wir Angst haben. Außerdem: Angst ist nur was für Weicheier und Menschen, die noch nicht erleuchtet genug sind, über der Angst zu stehen. Aber die Wahrheit ist: Jeder hat Angst. Jeder!

Manche schaffen es nur, sich selbst etwas vorzumachen und rücken alle möglichen Aktivitäten und jede Menge Action vor ihre Angst. Denn wenn man sie nicht (bewusst) fühlst, ist sie auch nicht da … scheinbar zumindest. Doch im Verborgenen bleibt die Angst und es kostet jeden Tag Mühe, sie aus dem Bewusstsein zu halten.

Aber Angst gehört zum ganz normalen menschlichen Gefühlsspektrum dazu. Keine Empfindung lässt sich ausknipsen – und das sollten wir auch gar nicht erst versuchen. Auch wenn sich negative Gefühle, wie die Angst, echt nicht schön anfühlen und wir bereit sind alles zu tun, uns nicht mehr so mies fühlen zu müssen: Sie sind wichtige Wegweiser und Indikatoren für dich. Sie zeigen dir, was nicht gut ist oder wo dir Sicherheit fehlt. Und das ist unfassbar wertvoll!

Wenn dich also die Angst übermannt, schimpfe nicht auf die Angst. Und auch nicht auf dich, weil du dich fürchtest. Atme lieber einmal (oder ganz oft) tief durch, nimm Druck aus der Sache und überlege dir in Ruhe, was du tun könntest, ohne dich selbst in Panik zu versetzen.

  • Welchen kleinen Schritt kannst du wagen, ohne ein allzu großes Risiko einzugehen?
  • Wer könnte dir vielleicht helfen oder Rückendeckung geben?
  • Wie kannst du für deine Sicherheit sorgen?
  • Welches Wissen, welche Ressourcen fehlen dir noch?

Auch wenn deine Schritte winzig klein scheinen – sie sind wertvoll! Mit jedem Schritt, den du auf deine Weise gehst, ohne dich zu zwingen, ohne dich zu verachten, schafft Vertrauen in dich selbst. So entsteht dein echtes, tiefes Selbstvertrauen. Und deine Schritte werden von alleine größer, das verspreche ich dir!

Besonders ans Herz legen möchte ich dir „zwinge dich nicht zu wachsen“ – hier erfährst du, was der Unterschied zwischen erzwungener und freier Weiterentwicklung ist und warum du dir keine Gewalt antun solltest.

Auch „persönliche Krisen als Kraftquelle“ und „wie du starke Emotionen überlebst“ kann ich dir sehr empfehlen.

Deine Karin

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Karin Pelka

Hallo, liebe Suchende, mein Name ist Karin Pelka und ich weiß, wie es ist, im Dunkeln zu stehen, nicht zu wissen, ob ich meiner Sehnsucht vertrauen kann. Lange genug bin ich umher geirrt und habe mich oft selbst verraten, falsche Kompromisse gemacht. Auf eigene Faust ins Licht zu finden, das geht, denn irgendwann habe verstanden, was mich ruft – aber es ist mühsam und oft eine sehr einsame Angelegenheit.

Meine Erfahrung und all mein über viele Jahre angehäuftes Wissen über Psychologie, Meditation, innere Arbeit, schamanische Reisen, Imagination, Bewegung und Kreativität fließen hier zusammen und helfen dir, deinen Weg sicher und mutig zu gehen.

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