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Denke nicht schlecht über dich. Das hast du nicht verdient.

Mitgefühl mit dir selbst

Diesen Text widme ich dir, weil ich dir von Herzen wünsche, dein eigenes Licht zu spüren und dich so wahrzunehmen, wie du tatsächlich bist. Ohne Katastrophen-Filter, ohne Dauerparkplatz unter dem Scheffel, der dein Licht verdunkelt, ohne Selbstzweifel und Minderwertigkeitsgefühl. All das verdeckt, was du im Grunde bist. Und das ist unendlich schade. Komm mit mir, du wirst sehen, dass du so viel mehr bist, als das, was du jetzt von dir denkst.

Heute möchte ich gar nicht lange erklären, ich glaube, es ist besser, ich nehme dich einfach mit auf eine Reise. Ich habe sie neulich zum ersten Mal selbst gemacht und dabei etwas entdeckt, das ich zunächst gar nicht in Worte fassen konnte. Ein warmes, seidiges Gefühl. So wie man sich vielleicht ein wohliges Bad in duftendem Kakao mit Sahne und Marshmallows vorstellen würde. Nur viel besser, weil es keine klebrigen Rückstände hinterlässt. Ein heilsames Bad in etwas, das sich Selbstmitgefühl nennt. Und, nein, das hat nichts mit Weinerlichkeit und sich in Selbstmitleid suhlen zu tun – ganz im Gegenteil. Du wirst gleich selbst den Unterschied ganz deutlich spüren können und dich sehr viel wertschätzender betrachten.

Vielleicht magst du diesen Text irgendwo lesen, wo du ganz entspannen kannst und nicht den Blicken anderer ausgesetzt bist. Wenn du einen guten Platz gefunden hast, an dem du dich wohl fühlst und in Sicherheit, nimm dir erst einmal einen Augenblick und komme zur Ruhe. Nimm ruhig ein paar tiefe, liebevolle Atemzüge und gib ein wenig von deiner Anspannung ab. Wir machen jetzt zusammen eine weite und doch ganz kurze Reise.

Wir beginnen genau da, wo du gerade bist. In deinem Zimmer, mit dir, so wie du dich gerade empfindest, mit den Sorgen und Nöten, die dich quälen und mit dem, was du von dir verlangst und erwartest. Wie geht es dir in diesem Moment? Fühlst du dich wohl in deiner Haut, mit deinem Körper, oder ist da Ablehnung? Gibt es etwas, das dich gerade besonders belastet, dich traurig oder dir Angst macht?

Nimm dir einen Augenblick und fühle in dich hinein. Nimm wahr, was dir Schmerzen verursacht, dich gereizt, unruhig macht. Verurteilst du dich für etwas, hörst deinen inneren Kritiker Tod und Teufel schreien?

Nimm noch einen tiefen Atemzug, dann brechen wir auf. Dein Körper bleibt hier sitzen, aber dein Geist geht auf Reisen. Löse dich langsam von dir. Kannst du dich sehen, wie du in deinem Zimmer sitzt und diese Zeilen liest? Kannst du den Raum um dich sehen, dich darin – vielleicht auf einem Stuhl oder auf dem Sofa, so, wie du jetzt bist? Wir verlassen jetzt ganz langsam dein Zimmer durch die Decke und schweben durchs Dach. Du weißt noch, wie du dich zurückgelassen hast in deinem Zimmer. Wir schweben hinauf in den Himmel, immer weiter, weit hinaus in die Atmosphäre, durch die Ozonschicht. Unsere Reise fühlt sich leicht und langsam an, wie in Zeitlupe queren wir die Umlaufbahn des Mondes und fliegen noch ein Stückchen weiter weg ins All. Gerade so weit, dass du die Erde klein wie einen Ball im Weltraum schweben siehst.

Du bist sicher hier, schwerelos. So schwerelos, dass alle irdische Last belanglos ist. Hier oben gibt es nichts, was dich belastet und bedrängt. Du bist Bewusstsein, rein und frei. Doch du hast dich nicht vergessen. Wie eine silbrige Nabelschnur verbindet dich deine Erinnerung mit dir selbst in deinem Zimmer, auch wenn du dich schon lange nicht mehr sehen kannst.

Die Erde, die uns alle trägt und nährt, ganz allein, leuchtend blau in der Finsternis des Weltalls. Ein schillerndes Wunder, unfassbar schön und voller Verheißung. Nimm dir einen Moment, fühle den Anblick der Erde, fühle ihre Magie, ihre unfassbare Schönheit, lass dein Herz weit und warm werden.

Du bist ein Wesen voller Güte und Liebe und schaust auf diese Erde. Vielleicht bist du reines Bewusstsein, Gott, ein Engel, vielleicht eine weniger persönliche Kraft, vielleicht bist du pure Liebe für und Sehnsucht nach diesem einen Planeten. Fühlst du, wie lieb du diese Erde hast? Fühlst du, wie wunderbar es ist, dass sie exsistiert und Leben spendet, mitten im unwirtlichen, unermesslichen All?

Wenn du soweit bist, wirst du dich an deine silbrige Nabelschnur erinnern. Für dich ist dieser Planet nicht nur eine schöne Murmel im All, er ist dein Zuhause. Etwas von dir ist dort unten, ganz weit unten und wartet auf dich. Komm, wir suchen nach dir.

Sanft nähern wir uns wieder der Erde, so schnell oder langsam, wie es dir angenehm ist. Da, du kannst deinen Kontinent erkennen, bald darauf die großen Gebirge deines Landes. Wir nähern uns weiter, da tauchen Städte und Flüsse zwischen den Wolkenfetzen auf, und du entdeckst den Ort, an dem du in deinem Zimmer sitzt. Bleibe noch einen Moment mit mir im Weltall. Lass uns zusammen mit dem Teleskop in dein Zimmer schauen und dich betrachten. Hier, nimm es ruhig. Es ist ein magisches Instrument, du wirst sehen.

Siehst du diesen Menschen, der so viel schon erlebt hat? Diesen Menschen, der so oft versucht, das Richtige zu tun, niemanden zu verletzen, keine Entscheidungen zu treffen, die ungewollt nach hinten losgehen? Siehst du den Menschen, der sich so danach sehnt, geliebt und angenommen zu werden? Der fast an Liebeskummer zerbricht oder vor Sorge um seine Zukunft nicht einschlafen kann? Siehst du den Menschen, der seine Kinder so sehr liebt, dass es manchmal wehtut, der Angst um seinen Partner hat und so viel unternimmt, damit es allen in seiner Nähe gut geht? Den Menschen, der so oft hart mit sich ins Gericht geht und mit sich hadert, der sich verbessern will und dann doch wieder einen Rückschlag hinnehmen muss? Der so große Träume und Hoffnungen hatte und viel zu oft enttäuscht und traurig ist?

Hat dieser Mensch nicht alle Liebe und Güte verdient? Halte einen Moment inne und spüre, was dich bewegt.

Wenn du magst, reise in die Vergangenheit dieses kleinen Menschen, der du bist, erlebe die Momente noch einmal, in denen du verzweifelt gekämpft hast, einsam warst, dich missverstanden und missachtet gefühlt hast. Wenn du magst, reise zu den Momenten zurück, in denen du unfassbar glücklich warst, dich leicht fühltest, angenommen und geliebt. Du kannst zu jedem Punkt der Vergangenheit reisen und dir durch dein Teleskop ansehen, wie es dir ging. Wie es dir wirklich, wirklich ging. Denn mit deinem Teleskop kannst du nicht nur über weite Entfernungen schauen, nicht nur rückwärts in die Zeit, sondern auch hinter jede Fassade, jede Rechtfertigung und hinter jedes „ach, das macht doch nichts.“ Du kannst diesen Menschen, der du bist, sehen, wie er ist, wie er war, nackt und ohne Vorbehalte, in all seiner Verletzlichkeit, Schönheit und mit all den Bürden, die er trägt.

Stelle dir ein Herz vor, so rein, so voller Liebe und Güte, wie du nur kannst. Ein Herz, so groß, weit und grenzenlos liebend, wie du es dir nur ausmalen kannst. Kannst du es sehen? Welche Farben hat es? Wie fühlt sich seine Gegenwart an? Kannst du es fühlen, vielleicht sogar hören?

Weißt du, in welcher Brust dieses wunderbare Herz schlägt? Es schlägt in deiner Eigenen. Es ist dein Herz. Makellos, voller Liebe, Wärme und Hingabe an das Leben selbst. Kannst du es in deiner Brust spüren? Nimm es an, es ist wirklich deines. Nimm es an und fühle es, so lange und intensiv, wie du kannst. An dir ist alles richtig, auch wenn du haderst, Fehler machst, dich in Problemen verstrickst und dich fürchtest. An dir ist alles richtig, auch wenn andere dir blöd kommen und deinen Selbstwert untergraben. Das gehört zum Menschsein eben auch dazu, aber es schmälert nicht, was du tatsächlich bist.

Sammle dich noch einmal einen Moment und rüste dich für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Du gibst das Signal zum Aufbruch, wenn du bereit dazu bist. Wir schweben langsam tiefer, gleiten zurück zur Erde. Du folgst der silbernen Schnur, die dich mit dir verbindet, sicher zu deinem Ort, zu dem Dach deines Hauses und kehrst in deinem Tempo zurück in den Raum, in dem du sitzt. Siehst du dich dort auf deinem Stuhl oder dem Sofa? Siehst du den Menschen dort sitzen und lesen, der so viel gibt, sich so bemüht und der so viel Ablehnung und so hohe Anforderungen an sich ertragen muss? Magst du diesen Menschen einfach einmal in den Arm nehmen und ihm sagen, dass du ihn unfassbar gern hast, so, wie er ist?

Nimm wahr, dass dich etwas quält, dir Angst macht, dich in Panik versetzt oder dich überfordert. Das ist okay. Das fühlt jeder Mensch. Immer wieder, egal, welchen Eindruck er vielleicht auf dich macht. Du bist nicht fehlerhaft oder unfähig, nur weil du dich manchmal schlecht fühlst und nicht gleich einen Ausweg siehst.
Vergiss nie, dass du egal mit welcher Situation, mit welchem Gefühl, niemals alleine auf der Welt bist. Es gibt so viele andere Menschen auf der Erde, die dir genau jetzt sagen könnten: „Ich kenne das so gut, mir geht es gerade genauso.“ Egal, was du empfindest – du bist immer richtig und immer einfach menschlich. Es ist vollkommen okay.
Und sei dir gewiss, dass du von Grund auf ein Wunder bist. Dein Herz ist großartig, du hast so viele Begabungen, so viele tolle Ideen, du hast ein wunderschönes Lachen und bist zu so viel Einsicht und Verständnis fähig. Du bist am Leben, bereicherst diese Welt um deinen einzigartigen Ausdruck und es gibt Menschen, denen bedeutest du unfassbar viel.

Lasse dein Licht leuchten, verdunkle es nicht länger selbst. Was wir normalerweise den ganzen Tag über so vor uns hin denken, hat selten viel mit der Realität zu tun. Es ist unsere Interpretation, und die ist oft sehr destruktiv, negativ und auf Weltuntergang gepolt. Nimm deine Gedanken wahr, aber sei dir bewusst, dass es nur Gedanken sind. Elektrische Impulse in deinem Kopf. Impulse, die gewohnheitsmäßig am liebsten in eingeschliffenen Bahnen verlaufen und deshalb die immer gleichen Kreise ziehen. Es sind nur Gedanken.
Viel wichtiger ist, was du wirklich bist. Und mit welcher Intention du dein Leben anpackst.

Kämpfe nicht gegen dich, handle aus Liebe zu dir. Aus dem Mitgefühl für dich selbst. Du bist wunderbar, genauso, wie du bist.

Du kannst diese Reise ins Weltall jederzeit alleine antreten, du kannst sie anpassen und umbauen, wie sie für dich richtig ist. Und du kannst immer dann aufbrechen, wenn du merkst, dass jetzt dein Mitgefühl brauchst.

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Karin Pelka

Hallo, liebe Suchende, mein Name ist Karin Pelka und ich weiß, wie es ist, im Dunkeln zu stehen, nicht zu wissen, ob ich meiner Sehnsucht vertrauen kann. Lange genug bin ich umher geirrt und habe mich oft selbst verraten, falsche Kompromisse gemacht. Auf eigene Faust ins Licht zu finden, das geht, denn irgendwann habe verstanden, was mich ruft – aber es ist mühsam und oft eine sehr einsame Angelegenheit.

Meine Erfahrung und all mein über viele Jahre angehäuftes Wissen über Psychologie, Meditation, innere Arbeit, schamanische Reisen, Imagination, Bewegung und Kreativität fließen hier zusammen und helfen dir, deinen Weg sicher und mutig zu gehen.

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