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Warum dich nur bedingungslose Ehrlichkeit befreit

bedingungslos ehrlich zu mir

„Ich bin ja nur ehrlich!“ Vielleicht bist du auch schon über diesen Satz gestolpert und hattest das vage Gefühl: Das ist ein gerne genutzter Vorwand dafür, andere zu beleidigen und niederzumachen. Warum Ehrlichkeit aber unschätzbar wertvoll ist, warum wir am besten bei uns selbst damit anfangen und wie sie dein Schlüssel zur Wandlung wird, möchte ich dir hier zeigen.

Wie ehrlich sind wir eigentlich zu uns selbst?

Da wir keine Skala haben, an der wir das ablesen könnten, bleibt uns schon bei dieser Frage nur der Versuch, möglichst ehrlich zu uns selbst zu sein. Irrtümer sind möglich. Manchmal erkennen wir erst sehr viel später, das wir unaufrichtig waren. Und damit sind wir auch schon mittendrin.

Ehrlich zu sein, bedeutet einfach, die faktische Wahrheit anzuerkennen und sie nicht mit Ausflüchten oder gar Lügen zu überdecken. Dass der Apfel gravitationsbedingt vom Baum zum Boden fällt und nicht in den Wolken verschwindet, ist eine leicht zu prüfende faktische Wahrheit. Es ist ein Naturgesetz und damit ist es nicht manipulierbar und keinem Wandel unterworfen. Lügen wäre also zwecklos.

Dass die Erde eine Kugel ist, dürften Seefahrer auch schon vor Kolumbus zumindest geahnt haben. Weil bis zum Aufbruch der Santa Maria und ihrer beiden Begleitschiffe niemand die Probe aufs Exempel gemacht hat, konnte man aber auch behaupten, sie wäre eine Scheibe und jeden sanktionieren, der die Frechheit besaß, diese Behauptung infrage zu stellen.

Warum hier überhaupt sanktioniert wurde und die Erde so unbedingt flach und der Dreh- und Angelpunkt im Universum sein musste? Weil das katholisch geprägte Weltbild es genau so brauchte. Und das wiederum war notwendig, um den Machtanspruch von Kirche und Adel zu sichern.

Es konnte also nicht sein, was nicht sein durfte. Und genau das ist der Grund, warum wir auch zu uns selbst nicht immer ehrlich sind. Aber das sehen wir uns noch genauer an.

Die Wahrheit ist oft sehr komplex

Die Sache mit der kugelrunden Erde oder der Gravitation ist natürlich sehr simpel und prüfbar. Doch wir leben in komplexen Systemen aus Abhängigkeiten, aus Wirtschaft, Bildung, Kulturen und Wertvorstellungen zusammen, die im Grunde niemand bis ins letzte überblicken kann. Wir sind immer nur in der Lage, einzelne Aspekte zu betrachten, können hier eine Sichtweise verstehen, wenn wir halbwegs offen sind, lassen wir uns auch auf andere Sichtweisen ein und runden unser Bild so ein wenig ab. Trotzdem bleiben viel mehr Lücken in unserem Wissen und Verstehen, als wir oft wahrhaben wollen.

Es gibt schlicht zu viele Fakten, zu viele Variablen und zu viele Bedingungen, die wir nicht alle in ein Gesamtbild einfügen können. Das bedeutet: Was für uns wahr und richtig ist, ist immer nur ein Ausschnitt aus der tatsächlichen Realität. Es ist unsere Wahrheit. Das rechtfertigt nicht, sich in Verschwörungstheorien zu versteigen und andere Vorstellungen, Meinungen oder Erkenntnisse für nichtig zu erklären. Aber am Ende kommt das trotzdem oft genug dabei heraus.

Warum? Weil die Welt so einfacher und verständlicher wird. Die Komplexität unseres Lebens und weltweiten Zusammenlebens fördert also, dass wir manches einfach ausblenden oder für dumm und nichtig erklären.

Auch bei uns selbst vereinfachen wir oft radikal. Wir halten uns an den Dingen fest, die wir ganz sicher über uns wissen. Weil sie von anderen bestätigt wurden, weil wir damit gut ankommen, weil es sich um Strategien handelt, die bisher irgendwie funktioniert haben.

Aber wie die Welt insgesamt ist jeder Mensch ein unglaublich komplexer Kosmos. Von jeder Facette unserer Persönlichkeit existiert auch das Gegenteil in uns und unendlich viele Zwischentöne. Allein diese Möglichkeit anzuerkennen ist ein großer Akt der Ehrlichkeit.

Hast du in einer ungewöhnlichen Situation schon einmal ganz neue Seiten an dir entdeckt? Oder ein Talent gefunden, das du nie in dir vermutet hättest, eine Begabung und Freude, die eigentlich ganz untypisch für dich sind?

Halte gerne einmal Ausschau nach „Brüchen“ in dir, nach scheinbaren Widersprüchen. Vielleicht bist du eigentlich furchtbar taff und unbeirrbar, aber Pandababys machen dich butterweich? Vielleicht bist du eigentlich total unsicher und unscheinbar, aber wenn du mit deiner Tanztruppe auftrittst, bist du wie ausgewechselt?

Womöglich lebst du diese Brüche noch nicht, sondern träumst nur davon, krasse Abenteuer zu erleben, die Welt aus den Angeln zu heben oder dem Chef mal zu zeigen, wo der Hammer hängt, während du lieber in Deckung bleibst.

Fühl einfach mal hin. In dir steckt unendlich viel mehr, als du glaubst!

Wir lügen, weil wir „gut“ sein wollen

Wusstest du, dass bei Umfragen tendenziell die Antworten gegeben werden, die die Befragten als sozial erwünscht vermuten? Gerade bei sensiblen Themen und im direkten Kontakt mit einem Interviewpartner neigen wir dazu, zu beschönigen. Warum? Weil wir nicht bloßgestellt werden oder „schlecht“ erscheinen wollen.

Und natürlich passiert das nicht nur bei Umfragen. Es passiert ganz automatisch die ganze Zeit über. Da wir soziale Wesen sind und von unserer Stellung in einer Gruppe abhängig, sorgen wir unbewusst dafür, bei den richtigen Menschen möglichst gut dazustehen. So lange uns das nicht auffällt, führt das dazu, dass wir zwar irgendwie integriert und scheinbar sozial in Ordnung sind – aber nie so ganz echt und nicht bei uns selbst. Wir funktionieren und beleben eine Rolle.

Und ja, wir lügen uns auch selbst an. Wir machen uns vor, wir würden in unserem Sinne handeln, müssten nur noch ein bisschen in den sauren Apfel beißen, bevor wir dann ein besseres Leben hätten. Wir gaukeln uns vor, unser Leben wäre ganz anders, wenn wir nur endlich mehr Geld in der Tasche und weniger Pfunde auf der Waage hätten, dass wir halt kein Talent haben, dass gewisse Dinge nichts für uns sind und überhaupt zu gefährlich, zu anders. Wir erklären uns, wir müssten froh sein, einen Partner oder Job zu haben und für uns wäre halt nichts Besseres drin. Und überhaupt wäre es ja eigentlich total okay – obwohl wir leiden.

Vieles von uns selbst verschwindet sogar ganz unbewusst in der Versenkung, weil wir sehr früh keine guten Erfahrungen damit gemacht haben, uns damit zu zeigen. Weil wir sehr genau spüren, was sozial erwünscht und was unerwünscht ist. Und weil wir natürlich gut sein möchten. Wie auch immer dieses „Gut“ aussieht.

Wenn du magst, mach dir mal den Spaß, online Kommentarspalten unter kontroversen Themen zu lesen und richte deine Wahrnehmung darauf aus, in welches Licht sich die Kommentierenden rücken. Du wirst welche finden, die sich gütig und verständnisvoll zeigen, welche, die sich vernünftig, abgeklärt, stark, sarkastisch, tolerant, gewaltbereit, aggressiv zeigen.
Du kannst grundsätzlich davon ausgehen, dass diese Menschen genau so schreiben, wie sie wahrgenommen werden wollen, weil sie diese Haltung als gut und richtig betrachten. Und ich meine hier nicht nur die Meinung, die vertreten wird, sondern tatsächlich die Haltung (generell und zum Thema), die du aus den Zeilen herauslesen kannst.

Ist den Kommentierenden das bewusst? Vielleicht teilweise. Generell folgen sie aber ihrer inneren Blaupause von Gut und Böse und es ist in manchen Bereichen unmöglich, auch nur einen Hauch Verständnis für eine abweichende Meinung zu erzeugen.

Bedingungslos ehrlich zu sein, ist erst einmal eine Entzauberung

Ehrlich zu sich selbst und darauf hin auch zu anderen zu sein, ist – ehrlich gesagt – nicht immer ganz einfach. Denn dafür ist es nötig, hinter die Fassade zu schauen. Zu allererst hinter die eigene. Und das tun wir oft nicht besonders gerne, weil wir Angst haben, dort Dinge zu entdecken, die irgendwie böse, abschreckend, grausam, kalt oder eklig sind. Je nachdem, in welchem Klima wir aufwachsen, können wir auch Angst haben, zu mitfühlend, zu weich oder zu sentimental, zu mädchenhaft zu sein.

Das sozial erwünschte Verhalten spielt ja nicht nur gesellschaftlich eine Rolle. Sehr viel wichtiger ist es innerhalb von Familien und in Paarbeziehungen. Unbewusst passen wir uns an das Weltbild anderer an. Im Idealfall und im Erwachseenhalter beeinflussen wir uns gegenseitig gleichermaßen und erweitern damit unseren geistigen Spielraum. Als kleine Kinder und in Beziehungen mit einem Ungleichgewicht läuft es aber leicht darauf hinaus, dass die Weltsicht der dominanten Personen zur eigenen gemacht wird. Und das führt uns gradewegs dahin, uns in unseren eigenen Leben fremd zu fühlen, traurig und hilflos zu werden den Kontakt mit unserer Wahrheit vollends zu verlieren.

Und genau deswegen ist es so unendlich wichtig, ehrlich zu uns selbst zu werden. Weil nur diese Ehrlichkeit dafür sorgt, dass wir falsche Erwartungen, Hinhaltetaktiken, Unterdrückung und Entfremdung von uns selbst hinter uns lassen können.

Erst wenn wir wirklich sehen und verstehen, warum wir hier ja sagen und dort nein, bringt uns das in die Lage, die Antworten zu geben, die näher an uns selbst sind. Erst, wenn wir uns erlauben, unsere Verstrickungen und Abhängigkeiten zu bemerken, können wir Wege finden, uns daraus nach und nach zu befreien.

Wenn du das nächste Mal über ein Thema stolperst, dass dich in Wallung bringt, nimm das gerne als Einladung, dich selbst zu beobachten. Was genau regt dich auf, was genau ist hier gut und böse für dich? Welche deiner Werte fühlen sich bedroht, womit rechtfertigst du, dass du andere für dumm oder schlecht hältst?

Spüre auch einmal achtsam hin, wie du auf welche Menschen in deinem Umfeld reagierst. Gibst du manchen spontan Recht, ohne dich nach deiner eigenen Meinung zum Thema zu fragen? Erklärst du andern, wie der Hase läuft, ohne sie nach ihrer Einschätzung zu fragen? Bei wem fühlst du dich stark, bei wem schwach? Wie verändert sich das, wenn eine weitere Person dazu kommt? Wenn die ganze Familie, der Kollegenkreis, die Freunde zusammen sind? Spürst du, wer wann den Ton angibt und wie sich Meinung und Haltung in dir selbst und in der Gruppe verändern?

Dass sich da etwas tut, ist übrigens ganz normal!

Deine Wahrheit ist nicht unveränderlich

Gerade im sozialen Bereich und wenn es um Meinungen und Ansichten geht, sollten wir generell aufmerksam sein. Vielleicht kannst du mit der obigen Übung schon einige spannende Muster erkennen. Auch in dir selbst. Je nachdem, welche Informationen du bekommst, welche Geschichten du erzählt bekommst oder liest, wirst du merken, dass deine Meinung nicht in Stein gemeißelt ist. Und das ist erst einmal eine großartige Nachricht. Das heißt, du kannst neue Informationen einbinden, du kannst neu bewerten, andere Sichtweisen einnehmen und dich beeinflussen lassen.

Letzteres klingt jetzt vielleicht nicht so sexy, aber es ist so. Wir lassen uns ständig beeinflussen. Schlicht, weil wir alle als soziales Gefüge aneinander hängen und miteinander interagieren. Wir sind als Einzelpersonen nicht fest definiert mit ein paar wenigen Eigenschaften, die immer gleich bleiben. Je nach Umfeld und Bedingungen passen wir uns zu einem gewissen Grad an. Wir nutzen dann die Facetten von uns, die hier am besten zu passen scheinen. Einfach, um uns austauschen zu können und Kontakte zu pflegen. Das ermöglicht uns, einander zu verstehen und miteinander klarzukommen.

Aber du kennst es sicherlich auch: Mit manchen Menschen fühlst du dich pudelwohl, mit anderen überhaupt nicht. Mit manchen findest du einen gemeinsamen Nenner, andere sind so weit von dir weg, dass es schlicht nicht klappt. Manchmal genügt es auch, wenn einer morgens mies drauf ist und der andere begeistert herumspringt, um – vorübergehend – überhaupt nicht miteinander klarzukommen. Sobald der Energielevel wieder ähnlicher ist, klappt auch die Kommunikation.

Ehrlich zu sich selbst zu sein, bedeutet also, anzuerkennen, dass wir nicht immer und in jeder Lebenslage gleich sind. Dass wir und unsere Identität von unserer Prägung, unserem momentanen Wohlbefinden und von den Menschen abhängt, mit denen wir uns umgeben.

Bedingungslos ehrlich zu dir selbst zu sein ist damit nichts, was man einmal erledigt und dann weiß man, dass man zu kalt, zu dumm oder zu ungeschickt oder super schlau und unaufhaltsam ist – sondern ganz im Gegenteil. Bedingungslos ehrlich zu sein heißt, sich selbst regelmäßig den Puls zu fühlen und hinzuschauen, was uns gerade bewegt.

  • Welche Gedanken, Gefühle und Wertungen kommen hoch?
  • Wie verändert sich das?
  • Wie geht es mir körperlich? Bin ich müde, hungrig?
  • Welche Menschen sind mir unangenehm und warum?
  • Welche Menschen sind mir angenehm und warum?
  • Was denke ich über mich, was über mein Gegenüber? Warum?
  • Was empfinde ich als gut und erstrebenswert?
  • Was finde ich abstoßend? Und warum?

Das ist immer eine Momentaufnahme. Wenn wir damit etwas geübter sind, uns selbst wahrzunehmen und unsere Gedanken und Gefühle zu bemerken, wird das mit der Zeit fast automatisch passieren. Uns fallen dann Verhaltensweise an uns selbst und anderen auf, die uns schaden oder bestärken. Wir realisieren, von welchen Menschen wir uns besser fernhalten und mit welchen wir mehr Zeit verbringen sollten.

Wahrheit hat viele Schichten

Wenn du dabei bist, dich allmählich immer besser zu verstehen, immer genauer in dich hinein zu horchen und zu spüren, wirst du noch einen spannenden Effekt bemerken: Es geht immer tiefer. Vielleicht wird dir zuerst nur bewusst, dass du immer schlechte Laune bekommst, wenn du abends nachhause kommst. Ehrlicherweise gestehst du dir das ein und akzeptierst es so. Ein paar Tage später wird dir klar: Du kriegst diese schlechte Laune, weil du keinen Bock hast zu kochen und hinterher alles wieder sauber zu machen und aufzuräumen. Warum? Weil es so langweilig ist, so anstrengend, weil du müde bist, weil du dich damit allein gelassen fühlst? Warum fühlst du dich allein gelassen? Oder was genau ist anstrengend oder langweilig daran? Möglicherweise kommt dir die Antwort schnell, vielleicht auch erst dann, wenn du gar nicht mehr damit rechnest.

Das Wichtigste hier: Diese Zwischenschritte als solche zu verstehen und sie anzuerkennen. Alles, was du über dich herausfindest und als wahr anerkennst, kann noch eine tiefere Dimension haben, dich zu noch grundlegenderen Einsichten und zu mehr Bewusstsein führen. Trotzdem ist jeder noch so kleine Erkenntnisblitz unendlich wertvoll.

Wenn du weiter in die Tiefe gehen möchtest, hast du dafür viele Möglichkeiten:

  • Schreibe dir, ohne nachzudenken, alles von der Seele
  • Meditiere damit
  • nimm das Thema mit auf einen Spaziergang
  • Lege Karten
  • Fühle aufmerksam in dich hinein
  • Bitte eine höhere Macht oder dein Unterbewusstsein, deine Intuition um eine Antwort und lass das Thema dann los
  • Sprich achtsam mit dir selbst und frage so lange nach, bis du wirklich eine intensive Antwort bekommst

Es erfordert Mut und auch Ausdauer, immer tiefer zu blicken. Aber du wirst merken, mit jedem Vorwand, jeder Ausflucht und jeder Notlüge, die du dir selbst gegenüber loslässt, gewinnst du Leichtigkeit und Freiheit. Dein Spielraum wird dadurch so viel größer, du hast plötzlich ganz andere Möglichkeiten, dich zu entscheiden und dein Leben zu gestalten. Manchmal spürt man diese Erleichterung direkt körperlich.

Ehrlichkeit und Respekt gehören zusammen

Einen wunden Punkt, eine vermeintliche Schwäche bei jemanden zu entdecken ist häufig ein guter Grund, sich überlegen zu fühlen. Um das auch auskosten zu können, muss man natürlich so ehrlich sein, das auch auszusprechen … keine wirklich gute Idee. Anderen gegenüber nicht, aber auch dir selbst gegenüber nicht.

Ein inneres Gespräch, das darauf hinausläuft, dass du ja schon immer nichts auf die Reihe bekommen hast, weil du – wie du jetzt herausgefunden hast – einfach riesige Angst hast, zu scheitern und deswegen eine Lachnummer bist, ist komplett unangebracht. Ehrlich zu sich selbst zu sein gelingt nur, wenn du deine Verletzlichkeit niemals für Angriffe auf sich selbst nutzt. Verletzlich zu sein ist vielleicht das wunderbarste Geschenk, das wir uns selbst und anderen machen können. Wir sind dabei roh und schutzlos, alle Abwehrmechanismen und alle Aggression sind weg. So pur und ohne Hintergedanken sind wir selten.

Je sicherer du bei dir selbst bist, dass du ehrlich und verletzlich sein kannst, ohne dich dafür zu verachten, desto tiefer wirst du dich selbst mit der Zeit schauen lassen. Ehrlichkeit sich selbst gegenüber setzt also Vertrauen voraus und das braucht unter Umständen Zeit zum Wachsen. Erzwinge also nichts, sei sanft und freundlich dir selbst gegenüber.

Anderen gegenüber ehrlich zu sein, wird dir dann auch zunehmend leichter fallen. Weil du viel verlässlicher deine Ansicht und deine Bedenken kommunizieren kannst, weil du viel klarer in deiner Haltung bist. Und weil dir sehr wohl bewusst ist, wie verletzlich auch andere an ihren wunden Punkten sind.

Ehrlich zu dir selbst zu sein ist tatsächlich DER Schlüssel zu innerer Wandlung, zu deiner Weiterentwicklung und zu deinem Weg zu dir selbst. Und sie ist der Schlüssel zu wirklich tiefen, lebendigen Beziehungen und dazu, dein Leben nach und nach immer mehr so zu gestalten, wie du es wirklich brauchst.

Und diese Umgestaltung ist dann nichts, das du erzwingen oder erarbeiten musst, sondern etwas, das sich ganz natürlich ergibt. Manchmal darf man einen größeren Sprung wagen, manchmal braucht es bewusste, klare Entscheidungen für eine Veränderung. Aber wenn wir so bedingungslos und liebevoll ehrlich zu uns sind, wie wir nur können, tun wir uns damit keine Gewalt an, sondern lösen uns einfach nur von einer zu eng gewordenen Haut.

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Hallo, liebe Suchende, mein Name ist Karin Pelka und ich weiß, wie es ist, im Dunkeln zu stehen, nicht zu wissen, ob ich meiner Sehnsucht vertrauen kann. Lange genug bin ich umher geirrt und habe mich oft selbst verraten, falsche Kompromisse gemacht. Auf eigene Faust ins Licht zu finden, das geht, denn irgendwann habe verstanden, was mich ruft – aber es ist mühsam und oft eine sehr einsame Angelegenheit.

Meine Erfahrung und all mein über viele Jahre angehäuftes Wissen über Psychologie, Meditation, innere Arbeit, schamanische Reisen, Imagination, Bewegung und Kreativität fließen hier zusammen und helfen dir, deinen Weg sicher und mutig zu gehen.

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