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So entfesselst du deinen Selbstausdruck

Selbstausdruck entfesseln

Wie du deinen Selbstausdruck auf ein neues Level heben kannst und damit freier, entspannter und freudvoller lebst.

In den letzten Wochen habe ich eine famose Entdeckung gemacht, die ich hier gerne mit dir teile. Diese Entdeckung ist für mich in dieser Form tatsächlich ganz neu, auch wenn ich bestimmt nicht die Erste bin, die diesen Weg für sich entdeckt hat. Die letzte Übung hat es in sich, sei gespannt! Aber legen wir los: Befreie deinen Selbstausdruck und erfahre dich und deine Art zu sein ganz neu.

Selbstausdruck, was ist das überhaupt?

Im Grunde ist dein Selbstausdruck alles, was du der Welt von dir zeigst. Wie du dich gibst, wie du dich bewegst, sprichst, wie du dein Leben gestaltest, dich künstlerisch ausdrückst, wie du anderen begegnest.

Gemeint ist damit in der Regel, wie du deine innere Welt, deine Gefühle, Gedanken und deine Schöpfungsimpulse, dein instinktives und intuitives Wissen nach außen kommunizierst. Also: Wie drückst du aus, wer und wie du gerade bist?

Selbstausdruck ist damit auf sehr vielen Ebenen bedeutsam, er spielt in allen Lebensbereichen eine wichtige Rolle. Die Frage, ob du er introvertiert oder extrovertiert bist, ob du für deine Belange eintreten kannst, ob du dich traust, deine Ideen auszusprechen und wie viel du von dem verwirklichst, was dir wichtig ist, ob du deinen Körper spontan bewegst oder ob du gehemmt bist – das alles sind Aspekte deines Selbstausdrucks.

Ob du dich selbst weit gehend frei ausdrücken und zeigen kannst oder ob du ehr im Verborgenen existierst, hängt maßgeblich mit deinen bisherigen Erfahrungen, deiner Erziehung und auch mit der Offenheit deines jetzigen Umfeldes zusammen.

Du siehst, das Thema ist komplex und es ist wichtig, sich seiner Tragweite bewusst zu sein. Warum?

Ohne freien Selbstausdruck wird alles grau

Jede Hemmung, dich spontan und freudvoll so zu zeigen, wie du tatsächlich in diesem Moment bist, dimmt dein Licht herunter. Jedes Mal, wenn du dir lieber auf die Zunge beißt, statt deine Idee oder deinen Wunsch auszusprechen, jedes Mal, wenn du Gefühle verbirgst, deinem Körper verbietest, sich Raum zu nehmen, jedes Mal wenn du einen Traum begräbst und nicht zu deinem Geschmack, deinen Vorlieben oder deinem intuitiven Wissen stehst, drehst du den Dimmer weiter runter.

Dass sich das Leben so irgendwann wie ein grauer, endloser Tunnel anfühlt, in dem es kalt und leblos ist, der zu eng und ohne glaubwürdige Hoffnung auf eine Veränderung immer weiter schnurgeradeaus führt, ist nur logisch.

Mein eigenes Leben ist über weite Strecken in diesem Tunnel verlaufen. Für mich selbst einzustehen habe ich als gefährlich empfunden und es daher oft einfach gelassen. Meine Wünsche oder meinen Geschmack wichtig zu nehmen, habe ich mich nicht getraut, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nicht viel zur Sache tut, wenn ich mich damit äußere. Was mir Spaß machte, mir Hoffnung und ein Gefühl von Lebendigsein gab, lebte ich lange Zeit quasi im Untergrund. Immer dann, wenn keiner guckte, wenn ich mit mir alleine war, war ich frei, voller Ideen und Träume. Dann traute ich mich für eine Weile leuchten.

Kam jemand dazu, drehte ich mein Licht oft in Sekundenbruchteilen herunter. Hatte ich gerade noch wie irre zu einem Song im Radio getanzt, stand ich jetzt still und schnippelte weiter die Bohnen, ein diffuses Schamgefühl im Bauch.

Wir dimmen uns unbewusst herunter

Allerdings hätte ich dir lange nicht sagen können, welche Muster da in mir ablaufen und dass mein gehemmter Selbstausdruck im Grunde mein größtes Hindernis ist, mein Leben so zu gestalten, wie ich es mir wünsche.

Ich hätte dir gesagt, ich bin halt schüchtern. Ich bin nicht so gesellig. Allein fühle ich mich wohler, ich bin introvertiert. Und ich bin linkisch, kann nicht tanzen, war in Sport immer eher ne peinliche Nummer. Außerdem bin ich nicht so wichtig, meine Meinung ist ja nicht wichtiger oder besser als die von anderen, man geht eben Kompromisse ein. Außerdem hat X ja auch Recht, meine Idee wäre schon zu riskant, zu groß, zu ungewöhnlich. Ich wurde oft genug zurückgewiesen und verletzt, da wird man halt vorsichtig. Und was, wenn mich jemand sieht und mich dann auslacht? Nein, lieber nicht!

Kommt dir irgendwas davon bekannt vor? Das sind ganz typische Gedanken, die einen gehemmten Selbstausdruck begleiten. Sie legen uns nahe, uns lieber im Verborgenen zu bewegen, lieber nicht laut und wahrnehmbar zu sein – und dass es irgendwie unsere eigene Schuld, unser Trauma oder unserer Veranlagung wäre, dass wir nicht strahlen, nicht frei und nicht voller Lebensfreude sein können.

Und das ist wirklich schlimm! Weil wir uns so von jeder Heilung, jeder Veränderung ausschließen. Wir dimmen uns so weit herunter, dass wir uns damit halbwegs sicher fühlen, und fassen unseren Regler dann irgendwann gar nicht mehr an. Wir vergessen, dass wir ihn überhaupt haben. Dass unser Selbstausdruck auf diesem Level nicht das obere Ende der Fahnenstange ist, sondern das untere.

Die Sehnsucht nach echtem Selbstausdruck, die uns ruft

Kennst du das? Kaum ist eine Situation vorbei, die nicht so optimal lief, ploppen alternative Szenarien auf, was du hättest stattdessen tun und sagen können. Oder ertappst du dich bei Tagträumen, die weit, weit weg von deiner Realität sind, stellst dir vor, wie dein Leben wäre, wenn – du anders, mutiger, schöner, selbstbewusster oder fähiger wärst. Vielleicht wartest du auch darauf, dass dir jemand endlich mal sagt, dass du großartig bist, dich bestärkt und ermutigt, deinen Träumen zu folgen – auch wenn du möglicherweise niemandem erzählst, wovon du wirklich, wirklich träumst.

Es fühlt sich an, wie mit angezogener Handbremse zu fahren. Da ist irgendwo ein Antrieb, der Wunsch und die Kraft, vorwärts zu kommen. Dahin, wohin es dich mehr oder weniger heimlich zieht. Aber du kommst kaum vom Fleck. Alles kostet große Mühe und du fährst dir mit deinen angestrengten Vorstößen einen Rückschlag nach dem anderen ein.

Du weißt genau, wenn du nur könntest, wie du wolltest, wenn die Welt und die Menschen in deiner Umgebung nur ein bisschen anders wären, wenn du nur den einen magischen Kniff hättest oder die schicksalhafte Bestätigung eines allwissenden, magischen Wesens (oder deines Partner, deiner Freunde, deiner Eltern), dann könntest du endlich so vieles erleben und wahr machen. Dann wärst du frei und unbeschwert, dann bräuchtest du nicht mehr an dir selbst zweifeln und dich nicht mehr verstecken.

Was ruft dich? Was willst du in der Welt verändern, was willst du zum Ausdruck bringen? Wie möchtest du dich bewegen, dich kleiden, lachen, diskutieren? Wie möchtest du malen, schreiben, wen möchtest du mit deiner Kunst und deinen Worten und Taten berühren? Wofür möchtest du am Ende gelebt haben? Was wäre es nicht wert, dafür zu sterben, sondern dafür ganz und gar, mit Feuer und Flamme zu leben?

Du spürst dieses Ziehen, dieses Sehnen irgendwo. Vielleicht ist es meistens ganz leise, vielleicht argumentierst du es selbst schneller weg, als du es bemerkst, vielleicht leidest du auch ganz deutlich darunter, dass du diesen Ruf vernimmst, ihm aber nicht folgen kannst.

Selbstausdruck bedeutet, sichtbar zu sein – und angreifbar

Aber wie kommst du jetzt am besten dorthin – zu einem Selbstausdruck, der ganz selbstverständlich deiner ist. Unverbogen, ohne Angst und ohne halbherzige Anpassung an Bedingungen, die andere diktieren? Die Angst davor, uns so zu zeigen, wie wir im Grunde tatsächlich sind, sitzt oft verdammt tief. Weil wir in einer Welt groß werden, in der „gute“ Handlungen belohnt und „schlechte“ bestraft werden. Dadurch lernen wir, dass ein Teil von uns schlecht ist. Auch das Lästern, harsche Urteile und Angriffe, wie wir sie überall in den sozialen Medien finden, tragen ihren Teil dazu bei, dass wir den Kopf lieber unten behalten und keine Angriffsfläche bieten. (Falls du hier ein Thema hast, empfehle ich dir den Artikel: „Der innere Kritiker ist nicht dein Feind“)

Je mehr etwas unserem echten Wesenskern entspricht, unserer tiefsten Überzeugung – desto verletzlicher werden wir. Weil wir unsere Abwehr, unsere Coolness und unsere unscheinbare Tarnung aufgeben, wenn wir unser Innerstes zeigen.

Wir leben also in einem Spannungsfeld aus Angst davor, gesehen zu werden und der Angst, uns niemals wirklich zeigen zu können. Das ist ein Dilemma, das wir mit dem Kopf und mit Logik nicht überwinden können. Auch mit Affirmationen, theoretischen Übungen und Visualisierungen kommen wir nur ein Stück weit. Die Spannung bleibt und wir darin gefangen. Und die Arbeit, die wir tun, um da heraus zu kommen, läuft letztendlich darauf hinaus, gegen uns selbst vorzugehen. Uns selbst zu mehr zu bringen, als wir uns eigentlich trauen. Und wenn wir es nicht schaffen? Geben wir uns selbst gerne nochmal eins oben drauf.

Was aber kannst du jetzt konkret tun, deinen Selbstausdruck zu befreien?

Die Antwort liegt in deinem Körper. Wir verkörpern uns selbst. Wir sind körperlicher Ausdruck unserer Erfahrungen, unserer Situation, unserer Überzeugungen. Durch unsere Körper sind wir überhaupt nur in der Lage irgendwas auszudrücken in dieser Welt. Egal ob mit Worten, mit unserer Körpersprache, mit dem, was wir konkret tun, mit dem Lied, das wir singen, mit unserem Lachen und unserem Weinen.

Wenn wir Angst haben, erstarrt unser Körper, wenn wir wütend werden, zerreißt es uns innerlich fast, wenn wir traurig sind, fühlt sich das Herz an, als würde es zerbrechen, wenn wir lachen, vibrieren wir vor Freude.

Unser Körper speichert unserer Erlebnisse, er behält unsere Angst und alle Spannungen, die wir nicht irgendwie wieder lösen können. Und dann haben wir einen verkrampften Kiefer vom vielen auf die Zunge beißen, einen verspannten Nacken vom ständigen Kopfeinziehen, wir atmen flach, unsere Bewegungen bleiben klein, eckig und unsere Lebensenergie, die eigentlich überschäumen sollte, fließt nicht. Sie erreicht nicht einmal die Knie oder Ellenbogen, geschweige denn die Zehen oder Finger, sie kommt nicht in unserer Mimik an, nicht in unseren Haarspitzen.

Wenn du also deinen Selbstausdruck und damit dich selbst befreien willst – dein Körper ist dein Weg nach draußen. Hier findest du Anregungen, die du unbedingt ausprobieren solltest. Ich habe sie ungefähr nach ihrer Intensität sortiert, begonnenen mit der sanftesten Methode, die dich vielleicht am wenigsten Überwindung kosten wird. Die letzte Übung lege dich dir allerdings wirklich ans Herz, die hat es in sich und holt dein Feuer wieder hervor.

10 Übungen für einen entfesselten Selbstausdruck

  • Summe. Du kannst einfach vor dich hin summen, ein Lied mitsummen, selbst eine Melodie erfinden oder summend meditieren. Wenn du beim Meditieren summst, versuche deinen Klang in verschiedene Körperregionen zu lenken, während du einen langen, gleichmäßigen Ton erzeugst. Kannst du spüren, wie dein Körper vibriert? Wenn du magst, schicke mit deinem Summen Liebe und Heilung durch deinen Körper.
  • Töne. Während du beim Summen die Lippen geschlossen hältst, während die Luft durch deine Kehle und die Nase nach draußen strömt, fließt die Luft beim Tönen durch den mehr oder weniger geöffneten Mund. Lasse doch mal dein Seufzen, dein Stöhnen, dein Ja, dein Nein, dein Ich-weiß-nicht durch Töne nach draußen kommen. Wie klingst du, wenn du erschöpft bist, wie, wenn du dich freust? Du kannst immer mal wieder spontan einfach tönen und klingen oder du nimmst dir Zeit und tönst, so lange du magst und drückst für dich aus, wofür du keine Worte hast. Das ist sehr erlösend.
  • Sprich Kauderwelsch. Blubberdibliblablu balbberdielbulubb bllll. Unter Erwachsenen kommst du damit wahrscheinlich nicht so gut an, falls du jüngere Kinder hast, macht es ihnen wahrscheinlich Spaß, mit dir eine Unterhaltung in Kauderwelsch zu führen. Blubbert einfach heraus, was kommt. Das kann fragend klingen, nach einer harschen Festellung, ihr könnt euch „streiten“ oder euch eure Zuneigung mitteilen. Das ist ziemlich lustig. Genausogut kannst du auch einfach mal für dich alleine blubbern. Wenn du dich irgendwie undefinierbar fühlst, irgendwie bäh, mäh oder ihh. Einfach raus damit.
  • Singe. Du kannst deinen Lieblingssong mitsingen, dein eigenes Lied erfinden. Falls du zum Knoten in der Kehle neigst: Vorher intensiv gähnen, schlucken und die Mundhöhle weiten (stell dir vor, du hast was echt Heißes im Mund) lockert dich. Suche dir Musikstücke, die von der Tonlage her in dem Bereich liegen, den du entspannt singen kannst (unsere Lieblingsinterpreten haben oft eine ganz anderen Anatomie und wir könnten es nur mit viel technischem Aufwand schaffen, halbwegs ähnlich zu klingen – nicht weil wir schlecht singen, sondern weil wir anders aufgebaut sind!). Je höher der Ton, desto weiter musst du den Mund öffnen und desto lauter musst du singen, wenn der Ton schön werden soll (also falls du aus Angst vor falschen Tönen extra leise wirst, wird es wahrscheinlicher daneben gehen). Zu singen ist eine sehr freudvolle, intensive Art, das innerste nach außen zu bringen, Gefühle zu äußern und eine intime Verbindung mit anderen aufzunehmen. Und gerade deshalb macht uns das oft Angst. Experimentiere also alleine daheim oder im Auto, mach dir keinen Druck.
  • Schüttle dich. Stelle dich bequem breitbeinig hin und schüttel mal deinen ganzen Körper aus. Die Beine, die Arme, den Nacken, die Hüften, die Brust, den Kopf – Reihenfolge ganz nach Gefühl, Intensität je nachdem, was gerade richtig für dich ist. Du darfst alles gleichzeitig schütteln und so viele Wiederholungen machen, wie du magst. Schüttle dich sachte aus oder so richtig wild. Je mehr und wilder, desto intensiver spürst du es allerdings.
  • Probiere Beckentanz. Du findest im Internet unzählige Videos mit einfachen Bewegungen, die du üben und nach und nach verfeinern kannst. Der Beckentanz, der oft auch als Bauchtanz bezeichnet wird, ist quasi die ultimative Geheimwaffe für Frauen. Denn alle Bewegung, alle Kraft geht hier vom Becken aus und genau dort liegt unser Feuer begraben und wartet darauf, aktiviert zu werden. Da ist unsere Durchsetzungskraft, unsere Lebenslust, unsere Sexualität, unserer Schöpferinnenkraft verborgen und nicht zuletzt auch der Raum, in dem neues Leben heranwächst. Das Becken der Frau ist damit die Wiege des Lebens. In dieser Wiege wurden wir alle getragen, warm und sicher, bis wir soweit waren, geboren zu werden. Der Raum des Beckens ist magisch, mystisch und voller Lust zugleich. Das ist kein Widerspruch – das gehört genau so zusammen. Also: Tanze, spüre dein Becken, gib dich hin. Wenn du magst, such dir ein Online-Kursangebot oder finde eine Bauchtanzgruppe in deiner Nähe. Manchmal gibt es auch Kurse bei der VHS.
  • Schneide Grimassen. Das lässt sich auch gut mit dem Schütteln und den folgenden Übungen kombinieren. Streck die Zunge so weit raus wie du kannst, fletsche die Zähne, knurre, fauche, ziehe die Stirn in Falten – so wild und hässlich, wie du kannst. Du kannst das vorm Spiegel machen, wenn es dich eher hemmt, lass den Spiegel einfach weg. Du fühlst es, du verkörperst es – das reicht vollkommen.
  • Mache Krafttraining. Powere deinen Körper liebevoll aus, bringe deine Muskeln mal zum Brennen und spüre, wie belebend das wirkt. Keine Sorge, du wirst nicht am nächsten Tag aussehen wie Hulk persönlich, aber du bekommst eine andere Körperspannung, du spürst deine Kraft und deine Wirksamkeit und dein ganzer Körper ist hinterher ordentlich durchblutet und beansprucht. Du kannst mit wenigen Hilfsmitteln zuhause alle großen Muskelgruppen trainieren oder du kannst im Fitnessstudio zur Sache gehen. Lasse dir allerdings keinen Trainingsplan aufschwatzen, bei dem das Zählen der 25 Wiederholungen das Anstrengendste ist. Lieber nur 8 bis 10 Wiederholungen pro Satz und dafür richtig anstrengen.
  • Boxe. Bring dich mal in Stellung und haue ordentlich mit der Faust in die Luft. Wenn du magst, vermöble ein Kissen oder ein Sofapolster, deine aufgestellte Matratze. Hau mal das Knie rein oder tritt dagegen – Grimassen und Tönen nicht vergessen! Ja, richtig, mach es laut, mach es wild, mach es mit Kraft. Falls du Blut geleckt hast – Kickbox-Kurse findest du bestimmt auch in deiner Nähe. Spricht aber auch nichts dagegen, einfach nur nach Bedarf zuhause die Polster zu vertrimmen.
  • Tanz dich wild. Nimm dir Zeit und Raum, bündle deine Kraft und dann tanze. Schwinge dein Becken mit Kraft, bewege deine Arme mit Hingabe und Power zugleich, wirf deinen Körper herum, stampfe auf, rüttle mit deinen Beinen, wackle mit dem Hintern – alles so stark und kraftvoll, wie du kannst. Schneide Grimassen und lache und knurre und schüttle dich weiter. Stell dir einen Bauchtanz vor, der nicht zart und hübsch ist – sondern entfesselt, wild, unbändig. Und der überhaupt nicht hübsch sein will. Keine Verführung, kein Kokettieren – purer Ausdruck deiner Kraft, deiner Körperlichkeit und deiner sexuellen Energie. Du bist Licht und du bist Schatten – und genau den Schatten, oder das, was wir als unweiblich, unschicklich, unschön, zerstörerisch und obszön kennengelernt haben, holen wir jetzt hervor. Wir lassen alle Hemmungen und alle Süßigkeit fallen und werden zu Raubtieren, Kriegerinnen, zu einer entfesselten Naturgewalt.
    Taste dich heran, probiere, trau dich. Je wilder du tanzt, desto mehr vergisst du, was du eben noch über dich dachtest und desto unbefangener wirst du dich später fühlen.

Entdecke dich neu

Spiele mit den Übungen, forme sie so, wie du sie brauchst und mach dich auf einige Überraschungen gefasst. Du wirst merken, dass du bald viel offener sprichst, dir beim Bewegen mehr Raum nimmst. Dass du gestikulierst und bei einem Vortrag ganz natürlich Schritte machst, wo du sonst wie festgetackert standest, dass du freier lachen und deine Wünsche klarer äußern kannst.

Es wird plötzlich natürlicher für dich sein, auf deine Träume zuzugehen, dein Leben so zu gestalten, wie es wirklich zu dir passt. Und Nörglern, Schwarzmalern und Moralisten zu sagen, dass du für dich selbst entscheidest. Du wirst anders gehen, anders stehen, deine Stimme wird klarer und bestimmter. Und du wirst nicht mehr so sehr zusammenzucken, wenn dich jemand dabei ertappt, wie du eigentlich bist.

Verstehe dein Leben wie eine Reise, die du angetreten hast, um dich und deine Welt zu entdecken. Staune über deine Wandlungen, freue dich über deinen Mut und deine Verrücktheit, lache über den Schalk, der dir im Nacken sitzt und liebe. Liebe dich selbst, liebe das Land, die Luft, die Tiere, die Pflanzen, die Menschen, die Sterne am Himmel und den Regen, der dich benetzt.

Tanze wild, tanze unbändig, tanze wie eine Fleisch gewordene Göttin, die nichts und niemanden fürchtet. Schon gar nicht ihre Power, ihre Lust und ihren quicklebendigen Körper. Tanze, Frau, tanze durch dein Leben und lass deine Energie strömen, dein Licht leuchten, deine Träume Wirklichkeit werden – jeden einzelnen Tag, den du leben darfst.

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Hallo, liebe Suchende, mein Name ist Karin Pelka und ich weiß, wie es ist, im Dunkeln zu stehen, nicht zu wissen, ob ich meiner Sehnsucht vertrauen kann. Lange genug bin ich umher geirrt und habe mich oft selbst verraten, falsche Kompromisse gemacht. Auf eigene Faust ins Licht zu finden, das geht, denn irgendwann habe verstanden, was mich ruft – aber es ist mühsam und oft eine sehr einsame Angelegenheit.

Meine Erfahrung und all mein über viele Jahre angehäuftes Wissen über Psychologie, Meditation, innere Arbeit, schamanische Reisen, Imagination, Bewegung und Kreativität fließen hier zusammen und helfen dir, deinen Weg sicher und mutig zu gehen.

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