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Diesen Ruf solltest du nicht ignorieren

Ruf der Seele hören, Seelenruf

Wenn das eigene Herz, die eigene Seele nach uns ruft, dann spüren wir das meistens sehr genau. Wir wissen, das ist wichtig, das ist tief und bedeutungsvoll. Jede von uns kennt diese Rufe. Und doch verklingen sie meistens wieder, ohne dass wir ihnen gefolgt sind. Warum das in einen fatalen Kreislauf führt und wie du da wieder rauskommst? Das zeige ich dir hier.

Wie das Leben so spielt

Wir alle haben unseren Alltag, unsere Verpflichtungen, Job, Familie, Haushalt, dazu noch Hobbys, Unternehmungen und Zerstreuungen. All das füllt unsere Tage, unsere Aufmerksamkeit und unsere Kräfte meistens so gut aus, dass uns wenig Raum für Träume und Herzensrufe bleibt.

Es gibt in unseren modernen Leben immer mehr zu tun, mehr zu erleben, mehr zu konsumieren, als wir tatsächlich Zeit zur Verfügung haben. Das macht es unendlich leicht, uns in diesem Alltagsstrudel zu verlieren.

Die meiste Zeit laufen wir darin quasi auf Autopilot. Das Unterbewusstsein kontrolliert die meisten unserer Handlungen und Gedanken, wir reagieren voll automatisiert auf Reize und Konflikte. Und meistens folgen wir insgesamt einem Lebensweg, der sich eben irgendwann so ergeben und eingeschliffen hat.

Selten ist es genau der Weg, der uns zur Erfüllung führt. Der Pfad unseres Herzens ist nämlich oft nicht so geradlinig und praktisch, wie wir uns normale Lebenswege vorstellen. Und nicht unbedingt so, wie zum Beispiel unsere Eltern es verstehen und spontan gutheißen würden.

Wann wir merken, dass etwas nicht stimmt

Doch in unserem Alltag gibt es immer wieder Brüche. Kleine Risse in der Matrix, durch die wir einen Blick auf das erhaschen, was uns eigentlich wichtig gewesen wäre. Manchmal ist es nur ein Wimpernschlag, ein kurzer Schmerz in der Brust oder ein Hüpfer des Herzens. Schnell sind wir davon wieder abgelenkt.

Wir wissen, da ist mehr. Da ist etwas, das auf uns wartet. Aber das sind Hirngespinste. Wirre Flausen, die niemals real werden könnten. Deshalb: Schnell weg damit. Schwamm drüber.

Diese kurzen Einblicke kommen, wenn wir andere tun sehen, was uns lockt, wenn wir neidisch werden, wenn wir durch einen Film, durch Musik oder durch eine zauberhafte Kulisse an etwas rühren, das wir tief verborgen in uns tragen. Wenn wir für einen Augenblick Lust auf ein Abenteuer, eine Verrücktheit haben. Wenn wir uns fragen, was wäre, wenn … Doch für mehr als einen kurzen Kitzel im Magen reicht des meistens nicht.

Der tiefe Ruf erklingt

Und dann gibt es die dringenden Rufe. Sie sind begleitet von längerfristigen Tiefs, von Traurigkeit, Unwohlsein, Mattigkeit und Niedergeschlagenheit. Es wird uns schmerzlich bewusst, dass uns eine Perspektive fehlt, ein Ziel. Etwas Großes, Tiefes. Dass wir unsere Träume aufgegeben haben, dass wir nur noch wenig von dem wirklich leben, was wir früher einmal genießen konnten.

Diese Einblicke kommen, wenn die Beziehung kriselt, wenn der Job wirklich nicht mehr machbar ist, die Familie und die Fürsorge für andere überhandnehmen und wir uns selbst so weit verloren haben, dass wir uns kaum noch an uns erinnern.

Und genau deshalb kommt dieser Ruf. Genau deshalb auch mit dieser Dringlichkeit und begleitet von so viel Schmerz und Trauer. Und eben deshalb fällt uns überhaupt auf, dass die Beziehung, der Job, der Alltag nicht so sind, wie wir uns das wirklich von Herzen wünschen würden.

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Woran wir uns erinnern

Wir erinnern uns in solchen Phasen an unser früheres Ich, das noch weniger eingebunden war in den Ernst des Lebens, ein Ich, das sich weniger für das Glück anderer verantwortlich fühlte und – vor allem – noch Träume hatte. Wir erinnern uns an Zeiten, in denen alles für uns möglich schien, die Welt unendlich groß und voller Abenteuer und wir selbst noch mutiger und voller Illusionen. Zumindest fühlt es sich in der Erinnerung so an.

Besonders kostbar ist hier, wovon wir geträumt haben. Was unser Herz groß und weit gemacht hat, uns dazu gebracht hat, die Welt am liebsten zu umarmen. Was wir verändern wollten, was wir ins Leben bringen wollten und wofür wir unverbrüchlich stehen wollten.

Bevor … bevor alles anders kam und das echte Leben und erwischte.

Manchmal fehlt die Erinnerung an diese Träume auch, manchmal fehlt das Gefühl, etwas großes vorgehabt zu haben, weil wir von Kindesbeinen an durchgängig auf einem Weg unterwegs waren, den andere uns klar abgesteckt haben. Oder den wir selbst für unseren Pfad hielten, ohne zu bemerken, dass es nicht unser Herz war, das uns antrieb, sondern etwas anderes.

Dann ist da Schmerz, Taubheit, ein Gefühl von Leere.

Wenn wir den Ruf bewusst wahrnehmen

Die kleinen Risse in der Matrix können wir leicht übersehen, wir können uns ablenken – und meistens ist das nicht einmal nötig, weil unser Alltag uns von dieser kleinen Irritation selbst ablenkt.

Die größeren Krisen vergehen nicht so leicht. Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass dein Immunsystem in die Knie geht und du richtig krank wirst, wenn du so einen Ruf vernimmst. Vielleicht bekommst du das dingende Bedürfnis, dein Leben zu verändern, suchst dir einen neuen Sport, eine neue Diät oder ein anderes Hobby, um dich aufzubauen. Streit mit dem Partner, der Partnerin bricht los oder im Untergrund schwelt die Schuld, die man dem anderen an der Situation gibt.

Vielleicht bist du gerade in so einer Situation und bist dir dessen auch bewusst. Wenn wir uns bewusst sind, dass uns unsere Seele ruft und wir dringend etwas Grundlegendes verändern müssten, dann beginnen wir zu suchen.

Wir suchen nach uns selbst. Das kann mit freiem Schreiben, einem Journal, Malen, Formen, Singen und Musizieren oder auch Bewegung passieren. Wir kramen alte Fotos und frühere Werke hervor. Es ist ein Suchen nach den Knochen eines Ich, das irgendwo verloren ging.

Je mehr Knochen wir finden, desto leichter wird es, dieses Ich zurück ins Leben zu rufen, die Erinnerung daran wieder so lebendig zu machen, dass wir uns wieder fühlen können. Diese Arbeit ist intensiv, kostet Zeit, vor allem Zeit alleine und in der Natur.

Womöglich weißt du auch schon ganz genau, was dich ruft, wohin dein Herz dich zieht? Du hast mehr als eine Ahnung, was dich wirklich erfüllen würde und was du wirklich brauchst, um die Frau zu sein, die du wirklich von Herzen ganz und gar bist.

Was dann gerne passiert

Doch was an dieser Stelle gerne passiert: Wir schrecken zurück.

Wahrscheinlich hast du schon davon gehört, dass unsere größte Angst die Angst vor unserer eigenen Größe ist. Ich möchte das anders ausdrücken: Wir haben Angst, unseren eigenen Fußabdruck ausfüllen zu müssen.

Denn im Vergleich zu dem, was wir gerne sein und leben möchten, fühlen wir uns oft winzig klein und inkompetent. Der Weg dorthin sieht so unvorstellbar weit und gefährlich aus – so als müssten wir uns komplett wandeln, komplett andere Menschen werden, um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein. Dazu kommt die Angst vor der Blamage, vor dem Scheitern und davon, dass der Traum wieder platzt. Dass wir unsere große Hoffnung wieder aufgeben müssen und noch zerbrochener und trauriger zurück in unser altes Leben kriechen müssen.

Und das, das ist der eigentliche Schmerz, vor dem wir zurückscheuen. Wir wollen nicht noch einmal unsere Knochen zusammensammeln, sie zurück ins Leben singen und dann – noch einmal tausend Tode sterben.

Warum das so fatal ist

Was dann passiert? Du denkst es dir sicher. Meistens vermeiden wir, überhaupt so tief zu graben, dass wir unsere Sehnsucht als solche wahrnehmen und leben die Krise auf einem anderen Feld aus. In einem Kampf gegen unseren Körper, nahestehende Personen, gegen Umstände, die wir selbst kaum beeinflussen können. Und wenn wir tiefer schauen, hält uns unsere Angst mit ziemlicher Sicherheit dort, wo wir zumindest halbwegs sicher sind. In unserem angestammten Leben, in unseren gewohnten Rollen.

Das wäre eigentlich gar nicht so schlimm – ein ganz gewöhnliches Leben, ganz ohne besonderen Herzensweg und große Bestimmung muss kein schlechtes Leben sein. Für manche Menschen ist es vielleicht sogar genau das, was sie sich von Herzen wünschen – für ihre Familie da zu sein, ihren Garten zu pflegen, einem erfüllenden Hobby nachzugehen.

Aber wenn du bis hierher dabei bist, dann trifft das auf dich wahrscheinlich nicht zu. Oder du wünschst dir zwar genau das, lebst jetzt aber eine Realität, die dir genau das nicht ermöglicht.

Fatal ist es, dem Ruf des eigenen Herzens nicht zu folgen vor allem deshalb, weil es dich immer wieder rufen wird. Versprochen. Es wird dich rufen, bis du deinen letzten Atemzug tust. Und es sind genau die Dinge, die Menschen nicht in ihrem Leben getan haben, die sie am Ende bereuen. Nicht die Risiken und Abenteuer, nicht die Dinge, die schiefgegangen sind.

Der nächste Ruf wird kommen. Und er wird deutlicher ausfallen. Dein Herz will gehört werden. Du willst von dir selbst gehört werden – ganz egal, was der Verstand und angelernte Begrenzungen und Normen von dir wollen.

Was du diesmal anders machen kannst

Wenn du nicht immer wieder, jedes Mal vehementer zu dir selbst gerufen werden willst, sondern diesmal wirklich deinem Ruf folgen, dann habe ich hier ein paar Tipps für dich:

  • Du musst nicht den ganzen Fußabdruck auf einmal ausfüllen! Niemand wechselt von Schuhgröße 22 auf 47. Niemand. Nimm dir den nächst größeren Schuh, der dir mehr Raum gibt, dir aber nicht so viel zu groß ist, dass du damit zwangsläufig hinfallen musst. Sprich: Taste dich an deinen Herzensweg heran und erlaube dir, absolute Anfängerin zu sein. Das ist unglaublich heilsam und weckt deinen Spieltrieb.
  • Lege nicht vorschnell das Endziel fest. Erlaube dir, deinen Weg zu finden, indem du deiner eigenen Spürnase folgst. Probiere aus, probiere an. Dort, wo es dich am meisten hinzieht, findest du das nächste Juwel. Suche diese Juwelen und freue dich, wenn du sie findest. Du weißt nicht wirklich, in welche Richtung du dich wenden sollst? Dann fange einfach einmal an. Erlaube dir, durch Versuch und Irrtum herauszufinden, was wirklich deins ist und was nicht. Komme in Bewegung, und die Welt kommt in Bewegung für dich.
  • Suche dir Gleichgesinnte. Kennst du das Märchen vom hässlichen Entlein? Das Entlein ist so lange hässlich, wie es zwischen den anderen Enten lebt, zu denen es so überhaupt nicht passt, weil es ganz anders aussieht – ergo: Hässlich ist. Erst, als es nach einigen Abenteuern zu den Schwänen gelangt, erkennt es seine eigene Schönheit – gespiegelt in der Anmut der anderen Schwäne. Denn, ja, es war von Anfang an ein Schwan und hatte nie eine Chance eine tolle Ente zu sein. Und dir geht es genauso. Suche dir Menschen, die offen und neugierig sind und die in deine Richtung gehen. Sie sind die wertvollsten Weggefährten, die du haben kannst und sie machen es dir so viel leichter, du selbst zu sein.

Hast du das Gefühl, schon viel zu oft deinem Herzensweg nicht näher gekommen zu sein, viel zu viele Rufe überhört zu haben? Möchtest du es diesmal anders angehen? Dann ist vielleicht mein Coaching-Programm finde deine Bestimmung die Unterstützung, die du brauchst? Nimm gerne Kontakt mit mir auf und wir sprechen darüber, wie ich dir helfen kann.

Dein Herz ruft dich, du rufst dich selbst. Lass den Ruf ungehört nicht verklingen.

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Mein Name ist Karin Pelka und mein Herzensanliegen ist es, dich zu deinem bedingungslosen Ja zu dir selbst zu begleiten. Denn dieses Ja ist so kraftvoll und tiefgreifend, dass es keine faulen Kompromisse mehr zulässt. Dein Ja zu dir selbst bahnt dir den Weg zu deiner Erfüllung, deinem authentischen Wesen und zu echter, ungekünstelter Selbstsicherheit.

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